AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Zusammenarbeit und die Leistungen von Marketing Profi 360.

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge zwischen Marketing Profi 360 (nachfolgend „Auftragnehmer“) und dem Auftraggeber über die Erbringung von Marketing-, Beratungs- und Gestaltungsleistungen.

Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

§ 2 Vertragsschluss

Die Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind. Ein Vertrag kommt durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.

Nebenabreden, Änderungen und Ergänzungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform.

§ 3 Leistungsumfang

Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns nach dem jeweils aktuellen Stand der Technik.

Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg, insbesondere eine bestimmte Anzahl an Anfragen, Reichweiten oder Platzierungen, wird nicht geschuldet, soweit dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde.

Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Erfüllung seiner Leistungen Dritte als Erfüllungsgehilfen einzusetzen.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen und Zugänge rechtzeitig und vollständig zur Verfügung.

Der Auftraggeber versichert, dass er an den von ihm überlassenen Inhalten (Texte, Bilder, Logos, Videos) über sämtliche erforderlichen Nutzungsrechte verfügt. Er stellt den Auftragnehmer insoweit von Ansprüchen Dritter frei.

Verzögerungen, die auf einer verspäteten oder unvollständigen Mitwirkung des Auftraggebers beruhen, verlängern vereinbarte Fristen entsprechend.

§ 5 Termine und Fristen

Angegebene Termine sind unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden. Verbindliche Termine bedürfen der Textform.

Ereignisse höherer Gewalt sowie sonstige vom Auftragnehmer nicht zu vertretende Umstände berechtigen den Auftragnehmer, die Leistungserbringung um die Dauer der Behinderung zu verschieben.

§ 6 Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die Vergütung richtet sich nach der im Angebot getroffenen Vereinbarung. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.

Rechnungen sind, sofern nichts anderes vereinbart ist, innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.

Bei Projekten mit einem Volumen ab 2.000 EUR netto ist der Auftragnehmer berechtigt, eine Anzahlung in Höhe von 50 % der vereinbarten Vergütung zu verlangen.

Fremdleistungen und Auslagen, die im Auftrag des Auftraggebers beauftragt werden, werden gesondert in Rechnung gestellt.

§ 7 Laufzeit und Kündigung

Verträge über laufende Leistungen werden auf unbestimmte Zeit geschlossen, sofern nichts anderes vereinbart ist, und können von beiden Seiten mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende in Textform gekündigt werden.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt.

§ 8 Nutzungsrechte

Der Auftraggeber erhält an den erstellten Arbeitsergebnissen mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für den vertraglich vereinbarten Zweck.

Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben sämtliche Rechte beim Auftragnehmer. Eine Bearbeitung oder Weitergabe der Arbeitsergebnisse an Dritte bedarf der vorherigen Zustimmung des Auftragnehmers.

Der Auftragnehmer ist berechtigt, die für den Auftraggeber erbrachten Leistungen zu Referenzzwecken zu nennen und darzustellen, sofern der Auftraggeber dem nicht in Textform widerspricht.

§ 9 Gewährleistung

Der Auftraggeber hat die erbrachten Leistungen unverzüglich zu prüfen und erkennbare Mängel innerhalb von 14 Tagen in Textform anzuzeigen.

Bei berechtigten Mängelrügen leistet der Auftragnehmer Nacherfüllung. Schlägt die Nacherfüllung zweimal fehl, kann der Auftraggeber die Vergütung mindern oder vom Vertrag zurücktreten.

§ 10 Haftung

Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.

Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

§ 11 Vertraulichkeit und Datenschutz

Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Einzelheiten regelt die Datenschutzerklärung.

§ 12 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist der Sitz des Auftragnehmers ausschließlicher Gerichtsstand.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt.

Stand: Januar 2026